Ludwig Hirschfeld-Mack

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Mann
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Ausstellungen
Einzelausstellung2000Ludwig Hirschfeld-Mack FarbenlichtspieleMuseion - Museum für Moderne KunstBozen
Gruppenausstellung1961The Bauhaus - Aspects and InfluencesGallery A in MelbourneMelbourne
Einzelausstellung1953Hirschfeld-MackPeter Bray GalleryMelbourne
Gruppenausstellung1938Bauhaus: 1919-1925Museum of Modern ArtNew York


Bibliograpie
Monographisch2000Hatje CantzLudwig Hirschfeld-Mack. Bauhäusler und Visionär978-3-7757-0928-6Ostfildern Andreas Hapkemeyer, Peter Stasny


1940
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Arbeitsorte / Ateliers

Melbourne, Australien
1940 wurde Ludwig Hirschfeld-Mack als enemy alien nach Australien deportiert und dort in den Lagern Hay, Tatura und Orange interniert. Er nahm nun die australische Staatsbürgerschaft an. Bis zur Emeritierung an der Geelong Church of England Grammar School in Victoria war er Leiter der Kunstschule und Gastlektor an der Universität Melbourne.

1940
1936
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Arbeitsorte / Ateliers

Monmouthshire, Vereinigtes Königreich
1936 emigrierte Mack nach England. Er lehrte Kunst und Werken an der Subsistence Production Society of the Eastern Valley of Monmouthshire in Südwales.

1936
1929
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Forschung und Lehre

Weimar, Deutschland
1929 erhielt Hirschfeld-Mack eine Anstellung an der Staatlichen Hochschule für Handwerk und Baukunst in Weimar als Lehrer für allgemeine Farb- und Formlehre.

1929
1929 - 1935
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Forschung und Lehre

Frankfurt/Oder
Professuren an der Pädagogischen Akademie in Frankfurt (Oder), an der Pädagogischen Akademie in Kiel und an der Jöde-Schule/Günther-Schule in Berlin; dort beschäftigte er sich mit dem Bau von einfachen Musikinstrumenten.

1929 - 1935
1920 - 1926
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Ausbildung

Weimar, Deutschland
1920 wurde Hirschfeld-Mack Lehrling für das Kunstdruckhandwerk am Bauhaus in Weimar. 1924 legte er als Bauhausgeselle seine Gesellenprüfung in Lithografie und Steindruck ab. Er blieb dort bis 1926 und seine Aktivitäten kreisten um extracurriculare Farbseminare, Farbkreisel, seine Pädagogische Puppenstube sowie die mit Kurt Schwerdtfeger entwickelten Reflektorischen Farblichtspiele.

1920 - 1926
1912 - 1914
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Ausbildung

München, Deutschland
Seine künstlerische Ausbildung erfuhr Hirschfeld-Mack im Lehr- und Versuchsatelier für angewandte und freie Kunst bei Hermann Obrist und Wilhelm von Debschitz von 1912 bis 1914 an der Debschitz-Schule in München. Bei Heinrich Wölfflin und Fritz Burger hörte er kunsthistorische Vorlesungen.

1912 - 1914
1893
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Geboren

Frankfurt am Main, Germany

1893
- 1965
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Gestorben

Sydney, Australien

- 1965

Ludwig Hirschfeld Macks Beitrag zur Matinee Der Absolute Film 1925 unterscheidet sich hinsichtlich Herstellungstechnik und Vorführpraxis von den anderen „tatsächlichen“ Filmen. Denn es handelt sich nicht um Filme auf Zelluloid, sondern um Lichtspiele, die mittels einer Projektionsbühne live vor dem Publikum aufgeführt werden. Seine Reflektorischen Farbenlichtspiele nehmen damit eine Sonderstellung ein. Es ist dies vermutlich der Grund, warum die Ausrichter der Matinee sich 1925 entschieden, Hirschfeld-Macks Farbenlichtspiele vor den Filmwerken von Richter, Eggelin und den weiteren Künstlern zu zeigen. 
Ludwig Hirschfeld-Mack war 1920 an das Bauhaus in Weimar gekommen und befand sich folglich während der Entstehungsphase der Reflektorischen Farbenlichtspiele in einem Umfeld konzentrierter Kreativität. Im Laufe seiner Ausbildung spezialisierte er sich dort auf den Kupferdruck, die Lithographie und den Steindruck, um nach bestandener Gesellenprüfung in der grafischen Druckerei des Bauhauses zu arbeiten. Hirschfeld-Mack, der als Grafiker mit Hang zum Perfektionismus beschrieben wird, fand sein Beschäftigungsfeld in der anwendungsorientierten Gestaltung. Diese Tätigkeit dürfte bei der Herangehensweise und dem angestrebten Ausdruck der Farbenlichtspiele keine unerhebliche Rolle gespielt haben. Zudem verfügt die Hirschfeld-Mack über einen ausgeprägten Geschäftssinn und versuchte die Idee seiner Reflektorischen Farbenlichtspiele, kommerziell zu verwerten.

https://www.kunstwissenschaft.tu-berlin.de/fileadmin/i2/Forschung/Hirschfeld-Mack.pdf (31. 10. 2019)

 

Besondere MerkmaleLight & Sound
Bauhaus
Lichtspielapparat (1923) photo Lichtspielapparat (1923) 1923 Ludwig Hirschfeld-Mack 
Lichtspielapparat (Rekonstruktion 1999) photo Lichtspielapparat (Rekonstruktion 1999) 1923 Ludwig Hirschfeld-Mack