Victoria Coeln

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Ausstellungen
Kunst im öffentlichen Raum2019Lichtfest Leipzig 201930 Stationen entlang des InnenstadtringsLeipzig DE
Kunst im öffentlichen Raum2016DYSTOPIA EUTOPIAInneres und Äußeres Burgtor, WienWien, AT
Kunst im öffentlichen Raum2014Chromotopia HeldentorBurgtor der Wiener HofburgWien, AT
Gruppenausstellung2006CHROMOGRAMME, LIGHT_visual energiesTechnische Universität DresdenDresden DE
Einzelausstellung2002FARBRAUMBILDERc.art Prantl & BochDornbirn AT
Gruppenausstellung2000LICHTWELLENSPIEL | ‚kunst hautnah’Künstlerhaus, WienWien AT


2020
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Wohnorte

Victoria Coeln lebt und arbeitet in Wien

2020
1994
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Projekte

seit 1994 Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, in säkularen und sakralen Räumen, an Natur- und Kulturerbestätten, an historischen wie soziopolitischen Knotenpunkten in ruralen und urbanen Landschaften

1994
1981 - 1985
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Ausbildung

Wien, Österreich
Diplomstudium in der Meisterklasse für Bühnenbild bei Lois Egg und Erich Wonder, Akademie der Bildenden Künste WienStudium der Mathematik, Universität Wien / Technische Universität Wien

1981 - 1985
1962
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Geboren

Wien, Österreich

1962

Victoria Coelns Interesse gilt jenen Themen, die Kulturen, Gesellschaften, Generationen und vor allem die Menschen selbst vereinen aber zugleich auch spalten. Mit ihren Projektvorschlägen, die sich an ein gemeinsames Handeln richten, möchte sie den Gewaltakten der Spaltungen entgegenwirken und das Verbindende, das allem und allen eingeschrieben ist, in ein neues Licht rücken, deutlicher sichtbar und gemeinsam neu erlebbar machen.


Ihre großdimensionierten, künstlerischen Interventionen konzentrieren sich auf den öffentlichen Raum, auf alle Orte, die von polarisierenden gesellschaftlichen Veränderungen – dystopischen wie eutopischen – geprägt werden und Träger vielschichtiger Narrative sind, Mittels lichtbasierter Malerei überschreibt Coeln säkulare Architektur und Kirchenräume genauso wie Kultur- und Naturerbestätten und historisch wie soziopolitisch ambivalente Stadträume. Parallel zu den Interventionen im öffentlichen Raum entwickelt Coeln ein fotografisches Werk, das Fragen der Ästhetik an den Grenzen des Sichtbaren und Nichtsichtbaren verhandelt.

Den Schlüsselbegriff in ihrem Werk bildet das Wort Chromotop, ein Neologismus: Dieser Begriff wurde im Jahr 2002 von Victoria Coeln geprägt. Das Kunstwort besteht aus den alt-griechischen Worten chroma [Farbe] und topos [Raum] und beschreibt die für Coeln typische Arbeitsweise: In einem raum-zeitlichen Prozess wird Malerei mittels Licht und handgefertigter Filter in pures Fotopapier und in den White Cube genauso eingeschrieben wie in Kirchenräume, säkulare Architektur, Archäologie oder Natur- und Kulturlandschaften. Das Spezifische der chromotopen Malerei ist, dass sie von Licht in den Raum und auf materielle Träger übertragen wird. Die von der chromotopen Malerei erfassten Objekte, architektonischen Elemente und Reliefe sowie Natur- oder Kulturlandschaften reflektieren chromotopes Licht. Heike Sütter: Victoria Coelns Licht steht nahezu objekthaft im Raum und schafft einen eigenen Vorstellungsraum; es kreiert eine eigene Körperlichkeit.
(Volltext von Heike Sütter: https://www.coeln.at/essays/

"I work with light. I chose light because this medium offers me the greatest measure of liberty, the freedom first and foremost to discern my own boundaries, and to transcend them." (Victoria Coeln)

https://www.kulturkontakt.or.at/html/D/angebote.asp?guid=%7B6ED63A14-8D33-4F4F-8041-DE6CF2FEB3BF%7D (30.04.2020)

 


 

Besondere MerkmaleLight Projection
Chromotopia Heldentor photo Chromotopia Heldentor 2014 Victoria Coeln 
Lichträume photo Lichträume 2019 Victoria Coeln