Gregorio Vardanega

ZuordnungMann
Künstler_in
Verbundene Person(en) Martha Boto
URLsWikipedia (en)
Institutionen/Museen Sicardi Gallery (en)
Datei Seiten: 14, ARTISTI STRANIERI NON OPERANTI IN GRUPPO - Gregorio Vardanega, Martha Boto (it)
Datei Biografie (en)


Ausstellungen
Gruppenausstellung2015Rossi, Hugo De Marziani, Gregorio VardanegaSicardi GalleryHouston, TX (US)
Gruppenausstellung2013Dynamo: A Century of Light and Motion in Art, 1913-2013RMN – Grand PalaisParis (FR)
Gruppenausstellung2004Moving Parts: Forms of the KineticMuseum TinguelyBasel (CH)
Gruppenausstellung1967Lumière et MouvementArt Cinétique à Paris, Musée d’Art Moderne de la Ville de ParisParis (FR)
Gruppenausstellung1967Light Motion SpaceWalker Arts CenterMinneapolis, MN (US)


Sammlungen
Musée d’Art Moderne de la VilleParis (FR)
Museo Nacional de Bellas ArtesBuenos Aires (AR)
The Museum of Fine Arts, Houston (MFAH)Houston, TX (US)
Tel-Aviv Museum of ArtTel-Aviv (IL)


2007
Picture

Gestorben

Paris, Frankreich

2007
1960 - 1968
Picture

Projekte

Mitglied bei GRAV (Groupe de Recherche d'Art Visuel)

1960 - 1968
1959
Picture

Arbeitsorte / Ateliers

Paris, Frankreich
1959 zog Vardanega nach Paris, wo er die argentinische Künstlerin Martha Boto kennenlernte. Sie pflegten den Kontakt zu Künstlern in Buenos Aires, darunter Eduardo Jonquières und seine Gruppe "Arte Nuevo" sowie die Künstlergruppe MADI.

1959
1958
Picture

Auszeichnungen

Brüssel, Belgien
Gewann Goldmedaillen auf der Ausstellung für Bildende Kunst in Argentinien und auf der Internationalen und Weltausstellung in Brüssel.

1958
1939 - 1946
Picture

Ausbildung

Buenos Aires, Argentinien
Studierte an der Escuela Nacional de Bellas Artes in Buenos Aires.

1939 - 1946
1926
Picture

Wohnorte

, Argentinien
Er wandert mit seinen Eltern nach Argentinien aus.

1926
1923
Picture

Geboren

Possagno, Italien

1923

Vardanega beginnt ... in den späten 1950er Jahren sich mit dem Bewegungspotenzial von abstrakter Formmustern und Farbfiguren zu beschäftigen. Er erforscht Steuerungstechnik, Licht- und Reflexionseigenschaften von Materialien und erweitert damit nicht nur das künstlerische Vokabular, sondern nimmt damit auch unmittelbar Bezug auf die veränderten Bedingungen einer zunehmend technisierten Alltagswelt. Über Serienschaltungen von Lichtquellen kann er bald an seinen Objekten unterschiedliche Licht-, Farb- und Schattenmuster erzeugen, die in unregelmäßigen Intervallen leuchten – kinetische Kunst, deren luzid-dynamisches Wirkpotenzial sich ebenso der technischen Anlage und der Form- und Farbkonstellationen wie der Wahrnehmungseigenschaften und Geschwindigkeit des Auges verdankt. 1959 lässt sich Vardanega in Paris nieder. Hier trifft er die argentinische Künstlerin Martha Boto. Sie heiraten und entwickeln gemeinsam den von ihnen sogenannten »Chromokinetismus« – ein Bekenntnis zu polychrom-dynamischer Bild- und Objekthaftigkeit, die sich ebenso in Projektionen wie in transparent-räumlichen Objekten dokumentiert. Im gleichen Zeitraum werden die beiden Teil der Gruppe »Arte Nuevo« rund um Eduardo Jonquières in Buenos Aires. Vardanega unterhält auch Kontakte zu der in Buenos Aires wirkenden Künstlergruppe MADI. 
Gregorio Vardanegas Licht- und Farbobjekte werden durch geometrische Formen und deren Schichtungen und räumlichen Anordnungen bestimmt. Mit industriell gefertigten transparenten oder opak glänzenden Materialien und Oberflächen wie Acrylglas oder Metall, mit Licht und Motoren erzielt er lumino-kinetische und synästhetische Effekte, die Kennzeichen der Op Art werden. Es entstehen sowohl Wand-Licht-Bilder (Couleur en diffraction,1965 — 68, Rhythme joyeux,1969) wie Lichtskulpturen und raumgreifende Installationen (Couleurs sonores n°3, 1963/66, Tour Orthogonale, 1987).

http://www.nrw-museum.de/kuenstler/gregorio-vardanega.html (10.12.2018)

 

(2)

Graphisme d'Ombres Bleu photo Graphisme d'Ombres Bleu 1966 Gregorio Vardanega 
Tour orthogonale photo Tour orthogonale 1987 Gregorio Vardanega