Stephan Huber

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Mann
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Auszeichnungen
Preis1985Karl-Hofer-Preis, BerlinBerlin


Ausstellungen
Gruppenausstellung2018EiskaltEres-StiftungMünnchen
Einzelausstellung2016Südlich-biographisches PanoramaMuseum für Moderne KunstFrankfurt a.M.
Einzelausstellung20017,5 Zi.-Whg. f. Künstler, 49 J.KunstvereinHannover
Einzelausstellung1991Stephan Huber, Raimund KummerHamburger KunsthalleHamburg


Sammlungen
Pinakothek der ModerneMünchen
Kunsthalle MannheimMannheim
Hamburger KunsthalleHamburg
MumokWien


Bibliograpie
Monographisch1998Prestel VerlagIn situ ProjekteHelmut Friedel, Stephan Schmidt-Wulffen, Lynne Cook, Uwe M. Schneede, Armin ZweiteMünchen, London 
Monographisch2015HirmerWeltatlasStephan BergMünchen 


2019
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Arbeitsorte / Ateliers

München, Deutschland
Stephan Huber lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in München und im Ostallgäu.

2019
2006
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Auszeichnungen

Bremen, Deutschland
Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum, Bremen

2006
2004
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Forschung und Lehre

München, Deutschland
Professur an der Akademie der bildenden Künste, München Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München

2004
1980 - 1981
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Förderungen und Stipendien

New York, Vereinigte Staaten
P.S.1-Stipendium, New York

1980 - 1981
1971 - 1978
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Ausbildung

München, Deutschland
Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München und Studium der Germanistik an LMU, München

1971 - 1978
1952
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Geboren

Lindenberg /Allgäu, Deutschland

1952

Stephan Huber setzt auf eine Strategie, die er bereits 1983 mit der Schubkarrenarbeit initiierte, indem er zwei unzusammenhängende Elemente miteinander verbindet. Verstärkt wird die in der Skulptur angelegte Spannung durch die Aufstellung in der Galerie der Gegenwart Hamburg (S. 48), in jenem Kubenraum von Ungers, der so aufgeräumt, endgültig und perfekt sich darstellt, dass das abgestellte und „vergessene“ Gerät eine Irritation bewirkt. Stephan Huber kehrt zwar nicht zur Verwendung von „Ready-mades“ zurück, wohl aber zu scheinbar vorgefundenen Formen. Er begreift ganze Raumsituationen als Bildformen, wobei mit Raum nicht allein ein enger, in sich geschlossener Innenraum gemeint ist, sondern auch eine übergreifende bauliche Situation. Seine Roten Sonnensind vor der Zeche Zollverein, über der begrenzenden Fabrikmauer platziert wie in einer Bildfindung Giorgio de Chiricos. An die Stelle des Sammelns gefundener Bildträger und deren sinnfälliges Verknüpfen zu Bildern und Objekten tritt bei ihm immer wieder das Kombinieren unterschiedlicher, sich gegenseitig fremder Bildelemente, die er selbst entwirft und gestaltet. So scheint es, als würde er dem „Lagerimkopf“, so sein Buchtitel von 1982, unmittelbar die Bestandteile seiner Werke entnehmen. Zuvor sucht Stephan Huber die Erinnerungsfragmente jeweils mit konkreten Fundstücken zu verbinden. Die gleichen bildnerischen Prinzipien scheinen unverändert am Werk: die Verbindung von extremen, sich bekämpfenden Formen und Materialien, der Widerspruch der Hierarchie von Bild und Material, die Konfrontation, das Aufeinanderprallen an sich fremder Bildfragmente. Doch zögern wir bei Stephan Huber die Bezeichnung Fragment zu verwenden, denn es sind keine Bruchstücke, aus denen Stephan Huber seine Bilder baut. Vielmehr scheint die geniale Wortschöpfung Luthers zuzutreffen, wenn er im Korintherbrief eine Stelle mit „denn unser Wissen ist Stückwerk“ übersetzt. Stephan Huber operiert nicht mit Trümmern, Überbleibseln, Brocken, Torsi oder Bruchstücken, sondern mit Stückwerken von Bildern. In vielen seiner Installationen finden wir eine Bildvorstellung, die wir quasi als Zitat einer fertigen, bekannten Form begreifen, welche wir allerdings so nie gesehen haben. 1986 heißt es in dem Text, den Stephan Huber zu der Installation Rote Sonnenveröffentlicht: „Noch nie hatte ich Vergleichbares gesehen und dennoch schien mir alles bekannt und selbstverständlich. Helmut Friedel

http://www.stephanhuberkunst.de/texte/ortundraum.html (16. 06. 2019)

https://www.br.de/mediathek/video/kunstraum-stephan-huber-landkarte-des-vermoegens-und-gestaltungswillen-von-rainer-schmidt-av:59e67b7b045665001230fbaa

Besondere MerkmaleArt & Science
Arbeiten im Reichtum 3 und 7 photo Arbeiten im Reichtum 3 und 7 1983 Stephan Huber 
Das Große Leuchten photo Das Große Leuchten 2006 Stephan Huber