Christoph Dahlhausen

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Auszeichnungen
Preis2003Kunstpreis der Stadt BonnStadt BonnBonn


Ausstellungen
Einzelausstellung2017Lichtblicke (light views)KunstmuseumAhlen
Gruppenausstellung2012LightworksNational Gallery of VictoriaMelbourne, AUS
Gruppenausstellung2007Licht, Glas, TransparenzKunsthalle DominikanerkircheOsnabrück
Einzelausstellung2005Painted by the LightMuseum am OstwallDortmund


2013
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Forschung und Lehre

Melbourne, Australien
Adjunct Professor, School of Art, RMIT University Melbourne, AUS

2013
2005 - 2010
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Forschung und Lehre

Melbourne, Austrlien
Guest lecturer at RMIT University of Melbourne, Australien.

2005 - 2010
1987 - 2003
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Ausbildung

Seit 1987 freie künstlerische Tätigkeit, seit 2003 kuratorische Tätigkeit

1987 - 2003
1960
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Geboren

Bonn, Deutschland

1960

Das Licht in den Dingen Christoph Dahlhausen lässt Licht und Farbe aus den Dingen selbst entstehen: Verschiedenfarbige Filterlinsen werden zu unregelmäßigen Clustern aneinander geklebt und in einem Abstand von wenigen Zentimetern an die Wand gehängt (Small Windows). Baugerüst-Fertigteile und blaue 18 Watt-Leuchtstoffröhren verbinden sich im öffentlichen Raum zu Lichtzeichnungen, die vor allem in der “Blauen Stunde”, bevor die Nacht hereinbricht ihre nahezu magische Wirkung entfalten (Stabilizing Light). Mit hochglänzendem Autolack versehene Aluminiumwabenpaneele, die normalerweise im Flugzeugbau Verwendung finden, spiegeln den Betrachter und entsenden aus ihrer Wabenstruktur weißliche Lichtblitze (Bodies). Dahlhausens Weg begann als Maler, war aber von Anfang an auf radikale Elementarisierung des malerischen Vorgangs gerichtet. Als er schließlich entdeckte, dass ihn das von der unteren Kante des Keilrahmens abstrahlende Farblicht mehr faszinierte, als die Malerei auf der Leinwand selbst, war der Weg frei für seine spezifische malereilose Erforschung der zentralen Malereigrundlagen Farbe und Licht und ihrer Interaktion mit dem umgebenden Raum. Seitdem gilt: Dahlhausen benutzt ausschließlich Elemente aus der kühlen Welt industriell gefertigter, funktional konnotierter Gegenstände und setzt sie weitestgehend als Ready-Mades ein, um damit seine “unwissenschaftlichen Nachweise von Licht” vorzuführen, wie er eine 1996 entstandene Werkgruppe einmal genannt hat. Das Faszinierende dieser von aller künstlerischen Geheimniskrämerei und Genie-Mystifikation entschlackten “Less is More”-Vorgehensweise besteht darin, dass die auf Ihre reine Erscheinung reduzierten Gegenstände dennoch gänzlich verwandelt erscheinen. Die unterschiedlich großen Kamerafilter, in loser, rhythmisch-musikalisch gegliederter Ordnung auf einer horizontal an der Wand angebrachten polierten Edelstahlplatte verteilt (Filtered Light), entfalten zwischen eigener und an der Wand reflektierter Farbigkeit ein höchst komplexes Wechselspiel zwischen räumlicher Materialisierung und ephemerer Erscheinung. Und das weiße Leuchten aus dem Inneren der autolackbewehrten Aluminum-Bodies nimmt diesen Körpern ein Stück ihrer Körperlichkeit zugunsten einer flirrenden, das Objekt überstrahlenden Immaterialität. Wenn man so will: Die Geburt der Poesie aus dem Geist der konkreten und konstruktiven Kunst. Dabei agiert der Künstler in all seinen Arbeiten nicht als Demiurg, sondern als Arrangeur, als Regisseur, der allein durch die Situationen, die Konstellationen, die er herstellt, das Ungesehene im Gesehenen sichtbar macht, und dadurch auch die Wahrnehmung selbst zu einem immer wieder neuen Abenteuer werden lässt. Stephan Berg

http://www.christoph-dahlhausen.de/about-text

Besondere MerkmaleFokus: Licht-basierte Arbeiten
Broken Light photo Broken Light 2014 Christoph Dahlhausen 
Stabilizing Light Ahlen photo Stabilizing Light Ahlen 2017 Christoph Dahlhausen