Eberhard Bosslet

TypeMale
Artist
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Exhibitions
Solo exhibition2012Eberhard Bosslet - DingsdaSaarlandmuseumSaarbrücken (DE)
Solo exhibition2011Eberhard Bosslet - Stump stoolsLichthof des Albertinum der Staatlichen KunstsammlungenDresden (DE)
Solo exhibition2004Eberhard Bosslet - OkkupantenKünstlerhaus BregenzBregenz (AT)
Group exhibition2003Unexpected selections from the Martin Z. Margulies CollectionThe Art MuseumMiami, Florida (US)
Solo exhibition1989Eberhard BossletNeue NationalgalerieBerlin (DE)
Group exhibition1987documenta 8documentaKassel (DE)
Solo exhibition1985Intervenciónes/InterventionenFundació Joan MiróBarcelona (ES)


Publications
Monography1987Heidelberger KunstvereinEberhard BossletHans Gercke, Norbert Messler, Raimund Stecker3-926905-00-XHeidelberg (DE) 
Monography2006Stadtgalerie SaarbrückenEberhard Bosslet, Work GroupsErnest W. Uthemann,3: 9783866780385Saarbrücken/Backnang (DE) Ernest W. Uthemann,


2012
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Places of work / studios

Berlin, Germany
Lives and works in Berlin and Dresden since 2012.

2012
1997 - 2012
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Research and teaching

Dresden, Germany
In 1997 he became a professor for sculpture and spatial concepts at the Dresden University of Fine Arts.

1997 - 2012
1981
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Projects

Berlin, Germany
He co-founded the artist group, "Material & Effect" (Material & Wirkung) in Berlin in 1981, and since 1980, has been the co-director of the artistspace "MOPEDS" in Berlin/Kreuzberg that is involved in curating and managing non-conventional artshows.
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1981
1975 - 1982
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Education

Berlin, Germany
From 1975 to 1982 Eberhardt Bosslet studied painting at the Berlin University of the Arts with Raimund Girke.

1975 - 1982
1953
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Born

Speyer, Germany
Eberhard Bosslet was born in Speyer in 1953.

1953

Eigentlich kennt man von Bosslet massive große Arbeiten aus dem Spannungsfeld von industrieller Technik und Kunst. Verstrebungen, Hochdruck-Hebekissen, Gummireifen, Schläuche und Druckluftflaschen bilden in seinem Werk das Ausgangsmaterial für die bildhauerische Befragung von Kontexten, Räumen und dem vorherrschenden Skulpturverständnis.  Bei den neuen Arbeiten geht es jetzt vor allem um eins: um Leichtigkeit: und zwar in bezug auf das Material, die Formensprache und das Selbstverständnis des Künstlers.

Bosslet präsentiert seine Version von "Trabanten", bestehend aus mehreren zu skurrilen Zweikörpern aneinander gesetzten Lampen vom Trödel und einem Konglomerat aus alten Fönen.  Alles hängt lapidar von der Decke, nichts ist ästhetisiert, die bunten Kabel hängen nach unten und finden unaufdringlich ohne Inszenierung den Weg zu den Steckdosen.  Siebziger-Jahre-.Beistelltischlampen mit scheußlich gemusterten Lampenschirmen neben Leuchter-Bastarden der Fünfziger; sogar vor alten Overheadprojektoren hat Bosslet nicht halt gemacht: aneinandergesetzt leuchten sie science-fiction-mäßig zur Seite und nach unten.  Trabanten eben.  Und dabei hätte die Wahl des Titels kaum treffender, weil begrifflich vieldeutiger sein können: Trabanten meint zum einen Weltraumsatelliten, die die Erde umkreisen; und genauso sehen diese Gebilde Bosslets dann auch aus: die liebevolle Kinderzimmerversion vom Krieg der Sterne.  Zum anderen bezeichnet das Wort jedoch auch den unselbständigen Begleiter einer einflußreichen Persönlichkeit, und so lassen sich die Skulpturen mit der lockeren Formensprache ebenfalls deuten: als leichte, kleine, aber feine künstlerische Nebenprodukte im Schatten der schweren Monumental Skulpturen aus Reihen wie "Gegenstände" oder "Unterstützenden Maßnahmen".  Zuletzt gibt es Trabanten in der Bedeutung von "Iebhafte Kinder", was metaphorisch ebenfalls auf die neuen Werke zutrifft, weil sie eben sehr viel lebhafter, entspannter, heiterer und verspielter daherkommen, als man es, von den Arbeiten Bosslets gewohnt ist. Sven Drühl

http://www.bosslet.com/lightart-lichtkunst.html (23.11.2018)

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Heimleuchten photo Heimleuchten 2016 Eberhard Bosslet 
Kuppelblitz photo Kuppelblitz 2009 Eberhard Bosslet