Alexander Nikolajewitsch Skrjabin

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Mann
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Wikipedia


Bibliograpie
Monographisch2012Ernst Kuhn, BerlinAlexander Skrjabin auf seinem Weg zum MysteriumBoris de Schloezer978-3-936637-21-2Berlin Ernst Kuhn, Studia slavica musicologica. Band 48
Monographisch2006Ernst Kuhn, BerlinAlexander Skrjabin. Werk und GedankenweltLeonid Leonidowitsch Sabanejew3-936637-06-7Berlin 


1915
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Arbeitsorte / Ateliers

New York, USA
Wenige Tage nach der New Yorker Premiere des Promethée mit Lichteffekten erkrankte Skrjabin an einer Blutvergiftung, der er wenig später erlag. Nach seinem Tod blieb seine zweite Familie mittellos; sie erhielt jedoch vielfältige Unterstützung durch Freunde und Musiker. Auch Margarita Kirillowna Morosowa unterstützte Mitglieder der Familie finanziell.

1915
1905 - 1906
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Projekte

Paris/Moskau
Skrjabins Ansehen im Ausland und Russland begann, besonders nach der Uraufführung der 3. Sinfonie am 29. Mai 1905 in Paris, zu wachsen. Die Erstaufführungen der 5. Klaviersonate in Moskau sowie des Poème de l’extase in New York (1906) waren der Beginn eines „Triumphzuges“.

1905 - 1906
1904 - 1908
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Arbeitsorte / Ateliers

, Schweiz, Belgien
1904 folgte dann der lang ersehnte Umzug ins Ausland (Schweiz, Belgien, Italien, Frankreich). Dies wurde möglich durch eine Jahresrente von zwei Millionen Rubel, mit der Margarita Kirillowna Morosowa ihn von 1904 bis 1908 unterstützte.

1904 - 1908
- 1872
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Geboren

Moskau, Russland

- 1872
- 1915
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Gestorben

- 1915

Farbzuordnung nach Leonid Sabaneev:
C    rot
Des    violett (lila)
D    gelb
Es    stahlartig mit Metallglanz (bleiern)
E    blau-weißlich (mondfarben)
F    grün
Fis    blau-grell (reines, helles Blau)
G     orange-rosa
As    purpur-violett (lila)
A    grün
B    wie Es
H    ähnlich dem E

Was war die Idee hinter der Farb-Ton Zuordnung im Prométhée? In der Partitur verwendet Skrjabin eine parallel geführte zweigeteilte Lichtstimme. Die obere Stimme verdeutlicht den Grundton des Klangzentrums der jeweils sechstönigen Quartenakkorde, während der Ablauf der unteren in etwa der Form der ganzen Symphonie entspricht. Von Takt 1 bis Takt 86 bewegt sich die Musik um einen zentralen Ton, das Fis, welchem nach der Farb-Ton Zuordnung von Sabaneev die Farbe knalliges Blau entspricht. Dazu muss angemerkt werden, dass die Farbe hier auch zum Mythos der Musik passt. Prometheus ist noch nicht gekommen, und der Himmel bleibt noch blau. Von Takt 86 bis Takt 304 wird die Musik immer spannungsvoller. Der Zentral-Ton wechselt nach As, dann nach C; die farblichen Entsprechungen sind purpurviolett und rot. Nachdem Prometheus angekommen ist und die Farbe des Himmels ins Rot übergegangen ist, erreicht die Musik einen eindeutigen Höhepunkt. Von Takt 305 bis zum Ende geht die Farbe wieder zurück ins Blau, der Himmel wird wieder ruhig wie zu Beginn. Die Hauptteile des Werks laufen ungefähr parallel in drei Phasen in einer ABA-Form ab, farblich entspricht diesen Vorgängen die Farbentwicklung Blau-Rotgelb-Blau. Die untere Lichtstimme ist vermutlich auch Träger eines noch nicht entschlüsselten esoterischen Programmes, das auf dem Symbolwert von Farben basiert.

http://contrapunkt-online.net/alexander-skrjabin-und-seine-mystische-farbenkunst/

Besondere MerkmaleLight & Sound
Promethée. Le Poème du feu photo Promethée. Le Poème du feu 1909 Alexander Nikolajewitsch Skrjabin