Sarkis

ZuordnungKünstler_in
Mann
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Dokumentation


Auszeichnungen
Ehrung2012Komtur des Ordre des Arts et des LettresMinistère de la CultureParis
Preis1967Prix de la Biennale des Jeunes Artistes (Paris), Sektion MalereiMusée d'art moderne de la Ville de ParisParis


Ausstellungen
Einzelausstellung2012Sarkis: IkonenSkulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst im Bode-MuseumBerlin
Einzelausstellung2012BalladsMuseum Boijmans Van BeuningenRotterdam
Einzelausstellung1995Sarkis 26.9.19380Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik DeutschlandBonn
Einzelausstellung1974SarkisMusée d’Art et d’IndustrieSaint-Etienne


Sammlungen
Museen, SammlungenIstanbul, Bordeaux, Paris, Grenoble, New York, South Brisbane, Stockholm,


Bibliograpie
Monographisch1995Hatje Cantz StuttgartSarkis. 26.9.193803893227938. Kunst- und Ausstellungshalle Bonn


2020
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Wohnorte

Villejuif, Frankreich
Er lebt und arbeitet in dem Pariser Vorort Villejuif (Val-de-Marne), wo er seine Werkstatt in einer ehemaligen Druckerei eingerichtet hat.

2020
1980
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Forschung und Lehre

Straßburg, Frankreich
1980 wurde Sarkis an die École des Arts Décoratifs in Straßburg berufen.

1980
1969
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Ausstellungen

Bern, Schweiz
Beteiligung an der bahnbrechenden Gruppenschau „Wenn Attitüden Form werden: Werke-Konzepte-Prozesse-Situationen-Informationen“, zu welcher der Ausstellungsmacher Harald Szeemann vom 22. März bis 27. April 1969 in die Berner Kunsthalle eingeladen hatte.

1969
1960
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Wohnorte

Paris, Frankreich
Er heiratete 1960 die türkische Philosophiestudentin Isil Akyuz. Gemeinsam emigrierten sie 1964 nach Paris.

1960
1957 - 1960
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Ausbildung

Istanbul, Türkei
Von 1957 bis 1960 belegte Sarkis an der Schule der Akademie der schönen Künste in Istanbul den Studiengang für Innenarchitektur.

1957 - 1960
1953 - 1956
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Ausbildung

Istanbul, Türkei
Sarkis besuchte das französische Lycée Français Saint Michel im Stadtteil Pera von Istanbul.

1953 - 1956
1938
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Geboren

Istanbul, Türkei
Sarkis Zabunyan wurde am 26. September 1938 in Istanbul geboren. Er ist bekannt unter seinem Vornamen Sarkis.

1938

Sarkis erwarb sein Diplom an der Universität für Schöne Künste Mimar Sinan in Istanbul und stellte 1960 zum ersten Mal in der Istanbul Art Gallery aus, bevor er 1964 nach Paris ging. Sarkis arbeitete mit verschiedenen Medien und wurde ab dem Ende der 60-er Jahre zur Ikone der zeitgenössischen Kunst, insbesondere aufgrund seiner Installationen.

2010 kommunizierten die Installationen von Sarkis bei der Ausstellung Passagesim Centre Pompidou in Paris mit den Werken von Kasimir Malevich, André Breton oder auch von Joseph Beuys, der Sarkis stark beeinflusste. Passages beschwört sowohl den Gedanken des ständigen Übergangs vom Atelier zum Museum herauf, als auch die Arbeit von Walter Benjamin über die Pariser Passagen. Seine Werke, die den Kriegsschatz des Künstlers zusammenstellen, bestehen aus Fundobjekten, Kunstwerken oder ethnographischen Objekten, die aus verschiedenen Zivilisationen stammen. 2011 widmete ihm das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst von Genf (Schweiz) eine große Retrospektive mit dem Titel Hôtel Sarkis. 2012 präsentierte Sarkis Ballads auf Einladung des Museums Boijmans van Beuningen und des Hafens von Rotterdam (Niederlande), und später Ailleurs, Iciin der Domaine von Chaumont-sur-Loire. Im gleichen Jahr nahm Sarkis in Paris an der Triennale „Intense Proximité“ im Palais de Tokyo und an „Néon, who’s afraid of red, yellow and blue?“ im Kulturzentrum Maison rouge – Fondation Antoine de Galbert sowie an der Ausstellung Istanbul Modern im Museum Boijmans van Beuningen von Rotterdam (Niederlande) teil. 2013 war Sarkis bei der 55. Ausgabe der Biennale von Venedig an der Ausstellung When attitudes become form: Bern 1969/Venice 2013 in der Stiftung des Modekonzerns Prada (Venedig, Italien) präsent, einer Neuinszenierung der historischen Ausstellung von 1969 in der Kunsthalle von Bern (Schweiz) Wenn Attitüden Form werden  (When attitudes become form  live in your head), zu welcher der berühmte Kunsthistoriker und Schweizer Ausstellungskurator Harald Szeemann Sarkis bereits damals eingeladen hatte.

http://www.domaine-chaumont.fr/de/kunst-und-naturzentrum/sonderauftrag-der-region-centre-val-de-loire/sarkis#node-texte (5. 5. 2020)

 

Angel Rainbow photo Angel Rainbow 2017 Sarkis 
Ballads photo Ballads 2012 Sarkis