Mischa Kuball

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Institutionen/Museen


Auszeichnungen
Künstlerresidenz2010Artist in ResidenceJudd FoundationMarfa, Texas


Ausstellungen
Einzelausstellung2017res·o·nantJüdisches Museum BerlinBerlin
Einzelausstellung2005space - speed - speechGallery of Modern ArtGlasgow
Gruppenausstellung1998Private Light/Public Light,24. Biennale von São PauloSão Paulo
Einzelausstellung1992Mischa Kuball. Bauhaus-BlockBauhaus DessauDessau
Einzelausstellung1987Mischa KuballStädtische Galerie im Museum FolkwangEssen


Sammlungen
Megazeichen, Mannesmann-HochhausDüsseldorf
Refraction House, Synagoge StommelnStommeln
Universitätsbibliothek der Ruhr-UniversitätBochum


Bibliograpie
Monographisch1998CantzPrivate light, public lightKarin Stempel3-89322-504-8Ostfildern-Ruit 24. Biennale São Paulo
Monographisch2007Cantz… in progress – Mischa Kuballl. Projekte 1980 – 2007978-3-7757-1926-1Ostfildern-Ruit Florian Matzner
Monographisch2015DISTANZ VerlagMischa Kuball - public preposition978-3-95476-114-2Berlin Vanessa Joan Müller


2016
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Auszeichnungen

Celle, Deutschland
Der Düsseldorfer Künstler Mischa Kuball wurde nach Otto Piene „für seinen herausragenden Umgang mit Licht als Medium der öffentlichen (Inter)Aktion“ mit dem von der „Robert Simon Kunststiftung“ vergebenen und mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Lichtkunstpreis ausgezeichnet.
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2016
2015
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Auszeichnungen

Düsseldorf, Deutschland
Mischa Kuball wurde in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste gewählt.

2015
2009 - 2012
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Projekte

Venedig, Italien
Unter dem Titel „public preposition“ realisiert Mischa Kuball seit 2009 eine Serie von Installationen im öffentlichen Raum: Venedig 2009, Marfa 2009, Toronto 2011, Bern 2011, Wolfsburg 2012, Jerusalem 2012, Katowice 2012, Christchurch 2012. Die „public prepositions“ spiegeln Mischa Kuballs anhaltendes Interesse an einer künstlerischen Auseinandersetzung mit abstrakten Formen und symbolischer Kommunikation.
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2009 - 2012
2007
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Forschung und Lehre

Köln, deutschland
Professur für Licht- und Medienkunst, Hochschule für Kunst und Medien Köln

2007
2004 - 2008
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Forschung und Lehre

Karlsruhe, Deutschland
Professur für Medienkunst taatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

2004 - 2008
1999 - 2000
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Forschung und Lehre

Leipzig, Deutschland
Gastprofessur Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig

1999 - 2000
- 1959
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Geboren

Düsseldorf, Deutschland

- 1959
--
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Arbeitsorte / Ateliers

Düsseldorf, Deutschland

Lichtprojektionen spielen im Werk von Mischa Kuball eine zentrale Rolle. Von typischen „Lichtkünstlern“ unterscheidet sich Kuball allerdings schon dadurch, dass der direkte Einsatz des Lichtes bei ihm stets mit der Reflexion sozialer, politischer und wissenschaftlicher Fragen verbunden ist. Five Suns. After Galilei bezieht sich auf eine wichtige astronomische Entdeckung, die der italienische Universalgelehrte Anfang des 17. Jahrhunderts machte. Er beobachtete dunkle, sich bewegende und verändernde Flecken auf der Sonnenscheibe. Diese konnte er zwar noch nicht eindeutig zuordnen, aber die„Sonnenflecken“ stützten sein Kopernikus folgendes Weltbild. Diese wiedersprach den Dogmen der Kirche, hat sich aber als den Tatsachen entsprechend erwiesen: Die Erde ist keine Scheibe, sondern eine Kugel und nicht der Mittelpunkt des Universums, sondern einer der Planeten, die sich um die Sonne drehen. So ist das Licht, das Kuball auf fünf sich drehende, farbige runde Scheiben richtet und das faszinierende wechselnde Farbwirkungen im Raum und auf den Wänden erzeugt, als Licht der Erkenntnis lesbar, das sich in das Weltall richtet. Warum aber fünf „Sonnen“ und nicht nur eine? Ist nicht jede Erkenntnis vom Standpunkt, von der Perspektive abhängig und deshalb nie universell? Kuballs Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen fragt stets auch nach den Gemeinsamkeiten von Wissenschaft und Kunst. War Galilei nicht auch als Künstler anzusehen, wie es der Kunsthistoriker Horst Bredekamp in einer vielgelesenen Untersuchung vorgeschlagen hat? Die Darstellungen der Sonnenflecken auf Galileis eigenen Zeichnungen sind auch ästhetisch beeindruckend. Die kleinen Löcher in den Scheiben der Five Suns greifen Galileis gezeichnete Flecken auf und lassen sie imaginär durch den Raum wandern. (Ludwig Seyfarth, 2018)

http://www.mischakuball.com/works.html

Besondere MerkmaleArt & Science
Weitere
res·o·nant photo res·o·nant 2017 Mischa Kuball 
Space-Speed-Speech photo Space-Speed-Speech 1998 Mischa Kuball