Hartung and Trenz

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Auszeichnungen
Preis2000Tassilo–Preisträger der Süddeutschen ZeitungSüddeutsche ZeitungMünchenTassilo–Preisträger der Süddeutschen Zeitung


Ausstellungen
Projekt2017Condizioni di Luce,CidneOn. International Light FestivalBrescia, Italien
Projekt2015Dots for Adelaide und LightAdelaide Festival BlincAdelaideDots for Adelaide und Light, Adelaide Festival Blinc, *
Projekt2014ApointisapointFestival Nouveau du CinémaMontreal, Canada
Projekt2012EinleuchtenKunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon,Celle
Projekt2008LeuchtzeichenLiteraturhaus Frankfurt, Luminale 2008Frankfurt am Main
Projekt2006Die Kultur der Industrie – Der Industrie die KulturNordwolle. Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKulturDelmenhorst


Sammlungen
Universität TrierTrier
Kunst-Stiftung CelleCelle
BMW MuseumMünchen
Sammlung TumulkaMünchen


Bibliograpie
Monographisch2016Kehrer VerlagHartung | Trenz – Licht Raum Sprache IIISBN 978-3-86828-606-9Heidelberg Ralf-P. Seippel
Monographisch2009SeippelHartung | Trenz – Licht Raum SpracheISBN 978-3-940440-02-0Köln Ralf-P. Seippel


2001
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Wohnorte

Köln, Deutschland
Detlef Hartung lebt und arbeitet in Köln

2001
2001
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Forschung und Lehre

München, Deutschland
Georg Trenz lebt in München und ist dort Dozent für Gestaltungsgrundlagen an verschiedenen städtischen Meister– und Technikerschulen tätig.

2001
1998 - 1986
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Ausbildung

München, Deutschland
Detlef Hartung hat von 1979 bis 1984 Maschinenbau an der Technischen Universität München studiert und von 1985 bis 1991 Bildende Kunst an der Kunstakademie München. Er ist verheiratet mit der Künstlerin Marina Hermann und lebt in Köln. Georg Trenz hat von 1982 bis 1986 an der Fachhochschule München Kommunikationsdesign studiert und von 1988 bis 1994 Bildende Kunst an der Kunstakademie München. Georg Trenz lebt mit seiner Familie in München.

1998 - 1986
1962
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Geboren

München, Deutschland
Georg Trenz

1962
1958
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Geboren

Caracas, Venezuela
Detlef Hartung

1958

Bettina Pelz: Hartung + Trenz: Responsive Typography

Strahlende Neontexte, dynamische Leuchtschriftbänder, Buchstabenprojektionen als Rauminterventionen, Sehtexte und Buchobjekte – die typografische Auseinandersetzung mit Text als Material und Medium ist in der bildenden Kunst der Gegenwart präsent. Die Künstler Detlef Hartung und Georg Trenz gehören seit über 20 Jahren zu denen, die das Verhältnis von Sinn zu Text zu Raum zu Bild zu Licht ausloten. Ausgangspunkt für ihre Raum- und Architekturprojektionen sind vorgefundene Orte in ihrer architektonischen, soziokulturellen und historischen Dimension. Sie erkunden und vermessen Räume, sondieren Atmosphären und Wirkkräfte. Im Wechselspiel von Analyse und Assoziation entwickeln sie Textmaterial als grafische Geflechte, projizieren sie und betrachten das Spiel von Farben, Formen und Sehzusammenhängen, das sich einstellt. Es entstehen typografische Versuchsanordnungen ebenso wie Assoziationsräume, die auf die Zeichenhaftigkeit der Dinge verweisen. Im Nebeneinander des Sichtbaren und des Unsichtbaren reorganisieren sie die Zusammenhänge von Wahrnehmungs- und Bedeutungsebenen. Ihre Leinwand ist weder weiß noch schwarz, sondern die Welt und ihre Patina. Sie blenden aus und ein, sie be- und hinter leuchten, sie experimentieren mit der Wahrnehmung und spielen mit der Vorstellung. 

Für jede Arbeit und für jeden Ort suchen oder entwickeln sie Textmaterial, dass mit dem ausgewählten Ort wie mit ihrem Nachdenken über die Welt korrespondiert. Sie assoziieren Sinn und Text, übertragen ihn in eine grafische Textur, mit der sie in einer Projektion einen vorgefundenen Ist-Zustand überschreiben. Mal sind es metaphorische Begriffe aus dem Kontext von Wahrnehmung wie „Lichten“ (2004), „Blick halten“ (2007) oder „Übersehen“ (Panorama, 2007), des physikalischen Lichts wie „Lichtwandlung“ (2014) oder der Kunst wie „Spielraum“ (2013). In den internationalen Projekten arbeiten sie des Öfteren mit den Sprachen, die vor Ort präsent sind wie z.B. Deutsch und Polnisch (Ach, Danzig 2009), Arabisch, Englisch und Hebräisch (Light, Jerusalem 2013) oder Arabisch, Englisch und Chinesisch (Light, Adelaide 2015). Gelegentlich sind es auch Texte oder Textfragmente wie z.B. für „Im_Puls“ (2014) aus dem Alten Testament oder für „Blindtext“ (2004) von Platon, Jean-Paul Sartre und Katharina Fritsch. In den ausgewählten Texten legen sie ihre Denkerfahrungen und Handlungsinteressen offen und machen den Text zum Gegenüber des Raums.

http://bettinapelz.de/de/hartung-trenz-responsive-typography/

Besondere MerkmaleFokus: Licht-basierte Arbeiten
Character photo Character 2017 Hartung and Trenz 
Sign of Life photo Sign of Life 2012 Hartung and Trenz